Hypnose

Was ist Hypnose?

Für viele Menschen eine Methode, die etwas geheimnisumwoben ist: Man weiß nicht so recht, was da auf einen zukommt. Tut man Dinge in Hypnose, die man eigentlich gar nicht machen will? Werden Geheimnisse ausgeplaudert? Ist man willenlos? Gibt es Gedächtnislücken? Hypnoseshows im Fernsehen oder auf der Bühne mögen dazu beigetragen haben, dass sich ein etwas schräges Bild ergibt.

An dieser Stelle möchte ich das "Geheimnis" Hypnose ein wenig lüften. Die Antwort auf all diese Fragen ist "nein". Nichts geschieht gegen den Willen des Menschen und nach einer Hypnosesitzung kann man sich an die Dinge erinnern, die passiert sind oder gesprochen wurden.

Hypnose ist nichts anderes als eine Technik, mit der ein Hypnotiseur einen Menschen in Trance (auch: hypnoider Zustand) versetzen kann, ein vorübergehender Zustand veränderter Aufmerksamkeit. Wir sind täglich mehrere Male in Trance, ohne es eigentlich zu merken, zum Beispiel beim Auto fahren: Nach längerer Fahrt wird uns plötzlich bewusst, dass wir die letzten gefahrenen Kilometer nicht bewusst wahrgenommen haben. Zum Beispiel beim Fernsehen oder Lesen: Der Bildschirm oder das Buch fesselt uns so, dass wir unsere Umgebung gar nicht mehr wahrnehmen und vielleicht nicht bemerken, dass jemand das Zimmer betritt. Zum Beispiel kurz vor dem Einschlafen: der Zustand zwischen "gerade noch wach" und "bereits eingeschlafen".

Während einer Hypnosesitzung lenkt nun der Hypnotiseur die Aufmerksamkeit und der Mensch ist ganz besonders empfänglich für sogenannte Suggestionen. Diese Suggestionen sind Aussagen, die genau in diesem Moment für das Unterbewusstsein verständlich sind und den Zweck haben, ein bestimmtes erwünschtes Verhalten zu bewirken.

In einem ausführlichen Vorgespräch erarbeiten wir gemeinsam, welche Suggestionen nun von Bedeutung sind, um die gewünschten Ziele zu erreichen.